Wissenswertes

Sicherer als der wöchentliche Einkauf

Wir gehen in den Supermarkt in Corona-Zeiten. Wir haben uns daran gewöhnt, dort auf Menschen an der Käsetheke oder an der Kasse zu treffen, die bei der Arbeit Handschuhe, Mund-Nasen-Schutz und manchmal ein Plexiglasschutzvisier tragen. Klar, besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Nicht zu vergessen, dass Sie verpflichtend einen Einkaufswagen nehmen.

Doch stellen wir uns doch mal Folgendes vor: Am Eingang zum Supermarkt erwartet Sie eine Fachkraft, die einen Corona-Schnelltest mit Ihnen macht. Er ist negativ. Sie können den Markt betreten. Das gibt allen im Laden das sichere Gefühl, nicht ansteckend zu sein. Im Geschäft selbst sieht alles etwas anders aus als gewohnt. Die Regalreihen sind neu aufgebaut. Größere Abstände zwischen den Regalen sorgen dafür, dass Ihnen andere Einkaufende nicht zu nah kommen. Es gibt keine Bildung von zufälligen Ansammlungen, weil nicht nur eine klare Zonen- und Wegeregelung aufgestellt wurde. Hilfreiche Mitarbeiter sind auch eigens dafür da, um Ihnen Hilfe zu geben, wie und wo sie sicher an Ihre Einkäufe kommen. Wege sind nach Nutzungen getrennt. Andere Mitarbeiter sind damit beschäftigt, die Einkaufswagen, die Kühlschranktüren und all jene Oberflächen hygienisch zu desinfizieren, die ständig berührt werden. Sie wollen sich schnell mal die Hände desinfizieren, haben aber keine Taschenflasche Desinfektionsmittel dabei? Kein Problem. An verschiedenen Orten im Geschäft sind Spender, die kontaktlos die Flüssigkeit ausgeben. Mitarbeiter und alle Kunden, die zum Einkaufen gekommen sind, wurden übrigens unbürokratisch und schnell akkreditiert, damit sie erreicht werden können, falls doch jemand infektiös war, als Sie eingekauft haben. Dafür sorgt ein weiterer Mitarbeiter des Supermarktes: die Fachkraft für Hygiene, die eigens hierfür eine Weiterbildung absolviert hat und mit den Gesundheitsschutzbehörden in Austausch steht.

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Sie haben Recht. Das klingt nach einem Aufwand, den niemand von einem Supermarktbetreiber verlangen wollte. Doch auf der anderen Seite klingt das sehr attraktiv. Denn man hätte das gute Gefühl, dass der Einkauf im Supermarkt wesentlich infektionssicherer wäre als derzeit. Vielleicht hätte man dann auch nicht den starken Drang, sich nach dem Verlassen des Marktes jedes Mal sofort die Hände heiß waschen zu wollen.

Genau dieser Aufwand wird allerdings bei Veranstaltungen betrieben, um Gäste, Künstler, Mitarbeiter und alle übrigen Teilnehmer vor einer Corona-Übertragung zu schützen. Wenn Sie ein Event besuchen, ist das sicherer als der Wocheneinkauf im Supermarkt. Und wie Sie an den genannten Beispielmaßnahmen – sie sind eine Auswahl aus dem Stufenleitplan für Veranstaltungen im Pandemiekontext des RIFEL-Instituts – haben diese keinen störenden Einfluss auf die gute und angenehme Atmosphäre. Sichere und zugleich schöne Events sind so möglich.